Bei Volkswagen, Audi und Seat müssen in Deutschland fast eine Million Fahrzeuge überprüft werden. Anlass für den Rückruf ist Korrosion an einer Verschraubung der Lenkung. Nach den vorliegenden Informationen müssen manche Halter ihre Fahrzeuge voraussichtlich zweimal in die Werkstatt bringen.
Der Rückruf betrifft Fahrzeuge der drei zur Volkswagen-Gruppe gehörenden Marken bundesweit. Genauere Angaben zu den betroffenen Modellen, Baujahren oder zur Zahl der jeweils betroffenen Fahrzeuge liegen bislang nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, ab wann die Halter von den Herstellern oder den zuständigen Stellen kontaktiert werden.
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26.09.2026Die beanstandete Verschraubung ist Teil der Lenkung. Durch Korrosion kann die Verbindung beeinträchtigt werden. Welche konkreten Auswirkungen dies im Einzelfall haben kann, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Volkswagen, Audi und Seat müssen nun die betroffenen Fahrzeuge erfassen und die notwendigen Arbeiten organisieren.
Dass für einen Teil der Fahrer zwei Werkstatttermine erforderlich sein könnten, hängt nach dem bisherigen Kenntnisstand mit dem Ablauf der Rückrufmaßnahme zusammen. Weitere Einzelheiten dazu sind bislang nicht bekannt. Halter betroffener Fahrzeuge sollten daher auf Mitteilungen der jeweiligen Marke achten und die vorgesehenen Werkstatttermine wahrnehmen.
Der Rückruf ist deutschlandweit angelegt und zählt damit zu den umfangreichen Maßnahmen dieser Art auf dem hiesigen Fahrzeugmarkt. Eine genaue Abgrenzung, welche Fahrzeuge unmittelbar betroffen sind und bei welchen lediglich eine Überprüfung erforderlich ist, wurde in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Das berichtete zuerst WELT.
Kurz zusammengefasst
- Bei VW, Audi und Seat werden in Deutschland fast eine Million Fahrzeuge wegen Korrosion an einer Lenkungsverschraubung überprüft
- Für manche Halter könnten wegen des Ablaufs der Rückrufmaßnahme zwei Werkstatttermine nötig sein
- Betroffene Modelle, Baujahre, genaue Fahrzeugzahlen und der Zeitpunkt der Halterinformation sind bislang unbekannt
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