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Libyens Ölgesellschaft schließt Raffinerieeinheit nach Pipeline-Blockade

Die libysche Nationale Ölgesellschaft hat eine Raffinerieeinheit in Zawiya stillgelegt. Grund ist laut Unternehmen die anhaltende, erzwungene Schließung eines Ventils an der Sharara-Ölpipeline durch bewaffnete Gruppen.

Libyens Ölgesellschaft schließt Raffinerieeinheit nach Pipeline-Blockade
Foto: Tom Fisk · Pexels
KI-Hinweis: Dieser Beitrag wurde automatisiert auf Grundlage externer Nachrichten- und Informationsquellen aufbereitet und unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt bzw. sprachlich bearbeitet. Mehr zur KI-Verarbeitung

Die libysche Nationale Ölgesellschaft NOC hat eine Raffinerieeinheit in Zawiya stillgelegt. Hintergrund ist nach Angaben des Unternehmens die anhaltende, erzwungene Schließung eines Ventils an der Sharara-Rohölpipeline durch bewaffnete Gruppen der Petroleum Facilities Guard.

Die NOC erklärte am Samstag, die Unterbrechung des Rohölflusses wirke sich bereits auf den Betrieb der Raffinerie aus. Die Anlage liegt in Zawiya, westlich der libyschen Hauptstadt Tripolis. Genauere Angaben dazu, wie lange die betroffene Einheit geschlossen bleiben soll oder welche Kapazität dadurch ausfällt, liegen bislang nicht vor.

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Die Sharara-Pipeline ist für die Versorgung der Raffinerie mit Rohöl von Bedeutung. Nach Darstellung der NOC hat die erzwungene Schließung des Ventils die kumulierte Produktion des Sharara-Feldes bereits reduziert. Weitere Einzelheiten zum Umfang des Produktionsrückgangs wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Die staatliche Ölgesellschaft warnte zugleich vor möglichen wirtschaftlichen Folgen einer anhaltenden Unterbrechung. Demnach könnten die Störungen den staatlichen Ölerlös unmittelbar beeinträchtigen, die Kosten für Treibstoffimporte erhöhen und die nationale Wirtschaft belasten. Ob es bereits konkrete Auswirkungen auf die Versorgung mit Kraftstoffen gibt, teilte die NOC nicht mit.

Die Petroleum Facilities Guard ist in Libyen für den Schutz von Öl- und Energieanlagen zuständig. Laut NOC gehören die Gruppen, die das Pipelineventil geschlossen halten, dieser Organisation an. Angaben zu den Motiven der bewaffneten Gruppen, zu möglichen Verhandlungen oder zu einem Zeitpunkt für die Wiederöffnung der Pipeline liegen nicht vor.

Die Entwicklung unterstreicht die Abhängigkeit der libyschen Ölverarbeitung und der staatlichen Einnahmen von einem störungsfreien Betrieb der Infrastruktur. Eine Prognose über die weitere Entwicklung der Blockade oder die vollständige Wiederaufnahme der Raffinerieproduktion ist auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht möglich. Das berichtete zuerst Arab News.

Kurz zusammengefasst

  • Die libysche Ölgesellschaft NOC hat wegen einer Pipeline-Blockade eine Raffinerieeinheit in Zawiya stillgelegt
  • Bewaffnete Gruppen der Petroleum Facilities Guard halten ein Ventil der Sharara-Rohölpipeline geschlossen
  • Die NOC warnt bei anhaltender Unterbrechung vor sinkenden Öleinnahmen, teureren Treibstoffimporten und Belastungen für die Wirtschaft
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