Polen hat die Umweltprüfung für ein geplantes Ölförderprojekt in der Ostsee vor Świnoujście begonnen. Nach den vorliegenden Angaben soll rund sechs Kilometer vor der polnischen Küste eine künstliche Insel aufgeschüttet werden. Das Verfahren ist Teil der Vorbereitungen für die Genehmigung des Projekts.
Der geplante Standort liegt vor der Stadt Świnoujście, die auf Deutsch Swinemünde heißt, und damit vor der Insel Usedom. Weitere Einzelheiten zu den vorgesehenen Anlagen, zum Umfang der Ölförderung oder zum zeitlichen Ablauf des Vorhabens liegen bislang nicht vor.
Mit der Umweltprüfung soll die Grundlage für die weitere behördliche Entscheidung geschaffen werden. Welche konkreten Auswirkungen des Projekts untersucht werden und wann das Verfahren abgeschlossen sein könnte, ist nach den vorliegenden Informationen nicht bekannt. Ebenso gibt es bislang keine Angaben dazu, wann mit möglichen Bauarbeiten für die geplante Insel begonnen werden soll.
Das Projekt befindet sich damit noch in der Vorbereitungs- und Prüfungsphase. Eine Genehmigung ist nach den vorliegenden Angaben noch nicht erteilt. Die Lage vor Świnoujście macht das Vorhaben zu einem grenznahen Energie- und Umweltprojekt im Ostseeraum. Das berichtete zuerst der NDR.
Kurz zusammengefasst
- Polen hat die Umweltprüfung für ein geplantes Ölförderprojekt in der Ostsee vor Świnoujście begonnen
- Rund sechs Kilometer vor der polnischen Küste soll eine künstliche Insel vor Usedom aufgeschüttet werden
- Eine Genehmigung liegt noch nicht vor; Angaben zu Anlagen, Förderumfang und Zeitplan fehlen bislang
Kommentare (0)