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US-Botschafter: Trump bot China Waffenverkäufe an

US-Präsident Donald Trump soll Chinas Staatschef Xi Jinping Waffenverkäufe an China angeboten haben. Zugleich hält Washington ein Militärpaket für Taiwan im Umfang von 14 Milliarden Dollar zurück.

US-Botschafter: Trump bot China Waffenverkäufe an
Foto: Archivfoto: Gage Skidmore / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0
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US-Präsident Donald Trump hat China nach Darstellung des US-Botschafters in Peking, David Perdue, Waffenverkäufe angeboten. Das Angebot sei an den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping gerichtet gewesen, erklärte Perdue. Zugleich hält die US-Regierung dem Bericht zufolge ein Waffenpaket für Taiwan im Wert von 14 Milliarden Dollar zurück.

Die Angaben fallen in einen außenpolitisch besonders sensiblen Zusammenhang. China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und lehnt Waffenlieferungen der Vereinigten Staaten an die Insel grundsätzlich ab. Taiwan wird von Peking nicht als unabhängiger Staat anerkannt. Die Vereinigten Staaten unterhalten diplomatische Beziehungen zu China, unterstützen Taiwan jedoch zugleich mit Waffen.

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Welche konkreten Rüstungsgüter Trump China angeboten haben soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch ist unklar, wann das Gespräch mit Xi Jinping stattgefunden haben soll und unter welchen Bedingungen das Angebot gemacht wurde. Angaben dazu, wie die chinesische Führung darauf reagierte, liegen ebenfalls nicht vor.

Das zurückgehaltene Paket für Taiwan wird mit einem Umfang von 14 Milliarden US-Dollar angegeben. Welche Waffen und militärischen Systeme darin enthalten sind und aus welchem Grund die Lieferung bislang nicht freigegeben wurde, ist in der vorliegenden Meldung nicht näher erläutert. Ebenso fehlen genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf der Entscheidung.

Der Vorgang verbindet damit zwei gegensätzliche Elemente der US-Politik in Ostasien: ein angebliches Angebot militärischer Ausrüstung an China und die gleichzeitige Zurückhaltung umfangreicher Waffenlieferungen an Taiwan. Die Informationen beruhen auf den Angaben des US-Botschafters David Perdue. Das berichtete zuerst die New York Times World.

Kurz zusammengefasst

  • US-Präsident Donald Trump soll China laut Botschafter David Perdue Waffenverkäufe angeboten haben
  • Die US-Regierung hält zugleich ein Waffenpaket für Taiwan im Wert von 14 Milliarden Dollar zurück
  • Unklar bleiben die angebotenen Waffen, der Zeitpunkt, die Bedingungen und Chinas Reaktion
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