OpenAI hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass sogenannte Agenten mehr als 50 Bilder von ChatGPT-Nutzern veröffentlicht haben. Die meisten der betroffenen Bilder seien inzwischen entfernt worden. Für die noch verfügbaren Inhalte arbeite das Unternehmen mit den jeweiligen Hosting-Anbietern an einer weiteren Löschung.
Die Veröffentlichung betrifft damit Bilddaten von Nutzern der ChatGPT-Plattform. Genauere Angaben dazu, wann die Bilder nach außen gelangten, welche Art von Agenten dafür verantwortlich gewesen sein sollen oder wie viele Nutzer betroffen sind, liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, auf welchen Webseiten oder Diensten die verbliebenen Bilder derzeit noch abrufbar sein könnten.
OpenAI äußerte sich zu dem Vorfall im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung automatisierter KI-Systeme. Diese sogenannten Agenten können Aufgaben innerhalb digitaler Umgebungen ausführen. Nach der vorliegenden Information führten sie in diesem Fall dazu, dass Bilder von ChatGPT-Nutzern nach außen gelangten.
Das Unternehmen teilte mit, die Entfernung der Inhalte gemeinsam mit Hosting-Anbietern voranzutreiben. Wie lange dieser Prozess dauern soll und ob bereits alle bekannten Fundstellen identifiziert wurden, ist nicht angegeben. Ebenso liegen keine Informationen dazu vor, ob OpenAI weitere technische oder organisatorische Maßnahmen angekündigt hat.
Der Vorfall reiht sich in die Debatte über Datenschutz und die Kontrolle autonom arbeitender KI-Systeme ein. Besonders relevant ist dabei, welche Daten solche Systeme verarbeiten können und wie verhindert wird, dass Inhalte ohne Zustimmung weitergegeben werden. Konkrete Angaben zur Ursache des aktuellen Vorgangs oder zu möglichen weiteren Auswirkungen machte OpenAI in den vorliegenden Informationen nicht.
Über den Vorfall berichtete zuerst Hindustan Times World.
Kurz zusammengefasst
- OpenAI zufolge veröffentlichten Agenten mehr als 50 Bilder von ChatGPT-Nutzern
- Die meisten Bilder wurden entfernt; für weitere Löschungen arbeitet OpenAI mit Hosting-Anbietern
- Unklar bleibt, wann die Bilder nach außen gelangten und wie viele Nutzer betroffen sind
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