Das West-Nil-Virus breitet sich in diesem Jahr in mehreren Teilen Europas aus. Nach vorliegenden Angaben wurden Infektionen auch bei Menschen festgestellt, die zuvor nicht verreist waren. Damit gibt es Hinweise auf eine Übertragung innerhalb Europas. Die Zahl der Todesfälle liegt inzwischen bei mehr als 60.
Besonders viele Fälle wurden in Italien, Griechenland und Spanien registriert. Diese Länder führen die europäische Statistik an. Auch Deutschland ist betroffen, ohne dass zur Zahl der hiesigen Infektionen oder zu den Todesfällen genauere Angaben vorliegen.
Das West-Nil-Virus wird in der Regel durch Stechmücken übertragen. Die vorliegenden Informationen nennen jedoch keine Einzelheiten dazu, wie es zu den jeweiligen Infektionen kam oder welche Regionen innerhalb der betroffenen Länder besonders stark betroffen sind. Ebenso ist nicht angegeben, wie sich die Fallzahlen im Vergleich zu früheren Jahren entwickelt haben.
Die Ausbreitung betrifft nach den verfügbaren Angaben mehrere europäische Staaten. Dass sich Menschen ohne vorherige Reise außerhalb Europas infiziert haben, deutet darauf hin, dass das Virus inzwischen auch innerhalb des Kontinents übertragen wird. Wie viele Erkrankungen insgesamt festgestellt wurden und wie viele davon schwer verliefen, geht aus der Meldung nicht hervor.
Über die Entwicklung der Lage in Deutschland liegen bislang nur die Angaben vor, dass auch dort Fälle aufgetreten sind. Genauere Informationen zu Zeitpunkt, Anzahl und regionaler Verteilung sind nicht bekannt. Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Das West-Nil-Virus wird inzwischen auch bei Menschen ohne vorherige Auslandsreise in Europa festgestellt
- Italien, Griechenland und Spanien verzeichnen besonders viele Fälle und führen die europäische Statistik an
- Mehr als 60 Menschen sind gestorben, zudem wurden auch in Deutschland Infektionen gemeldet
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