Bei einem Cyberangriff auf die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) haben Unberechtigte Zugang zu Daten von Mitarbeitenden des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) erhalten. Die SRG hat nach dem Vorfall Anzeige erstattet und die betroffenen Zugänge deaktiviert.
Weitere Einzelheiten zu dem Angriff liegen bislang nicht vor. Unklar ist damit auch, welche konkreten Daten betroffen waren, wie viele Mitarbeitende einen Zugriff betraf und wann der Cyberangriff entdeckt wurde. Angaben zur möglichen Ursache oder zu den Verantwortlichen sind ebenfalls nicht bekannt.
Mit der Deaktivierung der betroffenen Zugänge reagierte die SRG auf den unberechtigten Zugriff. Die Strafanzeige soll eine weitere Untersuchung des Vorfalls ermöglichen. Ob neben den Daten von SRF-Mitarbeitenden auch andere Systeme oder Bereiche der SRG betroffen waren, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Cyberangriffe auf Unternehmen und Institutionen können den Zugriff auf interne Daten ermöglichen. Im vorliegenden Fall machte die SRG zunächst keine näheren Angaben zum Umfang des Vorfalls. Genauere Informationen dazu, welche Folgen der Angriff hatte und ob weitere Maßnahmen ergriffen wurden, liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.
Kurz zusammengefasst
- Unberechtigte erlangten bei einem Cyberangriff Zugriff auf Daten von SRF-Mitarbeitenden
- Die SRG deaktivierte betroffene Zugänge und erstattete Anzeige
- Unklar sind bislang Umfang, Zeitpunkt, Ursache und Verantwortliche des Angriffs
Kommentare (0)