Fahrzeuge der Marken Peugeot, Citroën und Jeep sollen künftig aus China in weitere Märkte exportiert werden. Nach den vorliegenden Informationen gehört dazu auch chinesische Software für sogenannte Roboterautos. Damit gelangt Technologie aus der chinesischen Automobilindustrie in Fahrzeuge europäischer und internationaler Marken.
Die betroffenen Autos werden in China hergestellt und von dort in die Welt exportiert. Welche Modelle genau vorgesehen sind, in welche Länder die Fahrzeuge geliefert werden sollen und wann die Exporte beginnen, ist bislang nicht näher bekannt. Auch Angaben zum Umfang der geplanten Ausfuhren liegen nicht vor.
Die technische Ausstattung betrifft nach der Meldung vor allem Software für automatisierte Fahrfunktionen. Der Begriff Roboterauto wird dabei für Fahrzeuge verwendet, die mithilfe entsprechender digitaler Systeme bestimmte Fahraufgaben übernehmen können. Welche konkreten Funktionen die Software in den Fahrzeugen von Peugeot, Citroën oder Jeep ermöglichen soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Für die genannten Marken bedeutet das eine engere Verbindung zur chinesischen Automobil- und Technologiewirtschaft. Die Fahrzeuge tragen weiterhin die bekannten Markennamen, nutzen bei der Produktion und bei Teilen der technischen Ausstattung jedoch chinesische Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten. Genauere Angaben zur Zusammenarbeit, zu den beteiligten Unternehmen oder zu den jeweiligen Märkten liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Peugeot, Citroën und Jeep sollen künftig in China produzierte Fahrzeuge in weitere Märkte exportieren
- Die Autos sollen chinesische Software für automatisierte Fahrfunktionen, sogenannte Roboterautos, nutzen
- Modelle, Zielländer, Exportbeginn und Umfang der geplanten Ausfuhren sind bislang nicht bekannt
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