Die Bauarbeiten an der Stromtrasse Südlink sind vorübergehend gestoppt worden. Grund ist eine geplante Leitungsführung durch ein Salzbergwerk, die als zu riskant eingeschätzt wird. Das Großprojekt muss deshalb umgeplant werden.
Südlink gilt als das größte Investitionsprojekt der Energiewende. Die Trasse soll innerhalb Deutschlands eine zentrale Rolle beim Ausbau und bei der Verteilung erneuerbarer Energien übernehmen. Welche konkreten Auswirkungen der Baustopp auf den weiteren Zeitplan des Vorhabens hat, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Nach Angaben zur Begründung der Unterbrechung betrifft das Problem die vorgesehene Querung des Salzbergwerks. Wegen der damit verbundenen Risiken sollen die Planungen angepasst werden. Genauere Angaben zu einer möglichen Alternativroute, zur Dauer der Unterbrechung oder zu den erwarteten zusätzlichen Kosten liegen bislang nicht vor.
Damit steht eines der zentralen Infrastrukturvorhaben der deutschen Energiewende vor einer erneuten planerischen Herausforderung. Die Arbeiten ruhen zunächst, während die weitere Ausgestaltung der Leitungsführung geprüft und neu geplant werden muss. Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- Die Bauarbeiten an der Stromtrasse Südlink sind wegen einer als zu riskant bewerteten Führung durch ein Salzbergwerk gestoppt
- Südlink soll innerhalb Deutschlands eine zentrale Rolle beim Ausbau und bei der Verteilung erneuerbarer Energien übernehmen
- Welche Folgen der Baustopp für den Zeitplan und die Kosten des Großprojekts hat, ist bislang unklar
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