Die jüngste von Schweizer Gesetzgebern verabschiedete Kapitalreform könnte den Gewinn je Aktie der UBS Group AG nach Einschätzung der Analysten von RBC um neun Prozent reduzieren. Damit dürfte die geplante Neuregelung nach dieser Bewertung spürbare Auswirkungen auf die Ertragskennzahl der Schweizer Großbank haben.
Weitere Einzelheiten zu den konkreten Vorgaben der Reform, ihrem zeitlichen Ablauf oder den Berechnungen hinter der Schätzung liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Unklar bleibt daher auch, ob sich die angenommene Belastung ausschließlich aus höheren Kapitalanforderungen ergibt oder ob weitere Bestandteile des Reformplans berücksichtigt wurden.
Die Einschätzung bezieht sich auf die jüngste Fassung der Kapitalreform, die von Schweizer Abgeordneten angenommen wurde. Für UBS wäre eine Verringerung des Gewinns je Aktie eine direkte Folge der erwarteten finanziellen Belastungen durch die neuen Regeln. Angaben zu einer möglichen Reaktion des Instituts oder zu den nächsten Umsetzungsschritten enthält die Meldung nicht.
Die Bewertung stammt von Analysten der Royal Bank of Canada (RBC). Das berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- RBC-Analysten erwarten durch die Schweizer Kapitalreform neun Prozent weniger Gewinn je UBS-Aktie
- Die Kapitalreform wurde von Schweizer Abgeordneten verabschiedet
- Details zu Vorgaben, Zeitplan und Berechnung der erwarteten Belastung sind nicht bekannt
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