Russland hat Vermögenswerte des deutschen Großhandelskonzerns Metro unter staatliche Kontrolle gestellt. Der Kreml ordnete nach vorliegenden Informationen eine Zwangsverwaltung für die betroffenen Metro-Assets an. Genauere Angaben zum Umfang der Maßnahme und zum konkreten Standort liegen bislang nicht vor.
Metro ist ein deutscher Handelskonzern, der im Großhandelsgeschäft tätig ist. Mit der Anordnung übernimmt der russische Staat die Kontrolle über Vermögenswerte des Unternehmens. Welche praktischen Folgen die Entscheidung für den laufenden Geschäftsbetrieb, Beschäftigte oder Kunden hat, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
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28.09.2026Die Maßnahme fällt in eine Reihe staatlicher Eingriffe Russlands in das Eigentum ausländischer Unternehmen. Die Europäische Union wertet derartige Schritte als Enteignung. Damit verbindet die EU die Einschätzung, dass ausländische Vermögenswerte durch staatliche Entscheidungen ihrer bisherigen Kontrolle entzogen werden.
Ob Metro rechtliche Schritte gegen die Zwangsverwaltung plant oder wie das Unternehmen auf die Entscheidung reagiert, ist bislang nicht bekannt. Auch Angaben zu einer möglichen Entschädigung oder zu weiteren Maßnahmen der russischen Behörden liegen nicht vor. Die konkrete Ausgestaltung der staatlichen Kontrolle bleibt damit zunächst offen.
Das berichtete zuerst t-online.
Kurz zusammengefasst
- Russland hat Vermögenswerte des deutschen Großhandelskonzerns Metro unter staatliche Kontrolle gestellt
- Der Kreml ordnete eine Zwangsverwaltung für betroffene Metro-Assets an, Umfang und Standort sind unklar
- Folgen für Geschäftsbetrieb, Beschäftigte und Kunden sowie Metros Reaktion bleiben bislang offen
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