Der Chiphersteller Nvidia will eine neue Softwareplattform zur Absicherung künstlicher Intelligenz entwickeln. Das Vorhaben soll dazu beitragen, Risiken beim Einsatz von KI besser zu kontrollieren. Weitere technische Einzelheiten zu der angekündigten Plattform liegen bislang nicht vor.
Konzernchef Jensen Huang hatte die Gefahren künstlicher Intelligenz zuletzt wiederholt heruntergespielt. Nach seiner Darstellung handelt es sich bei den damit verbundenen Risiken um eine Herausforderung, die sich technisch lösen lässt. Mit der nun angekündigten Sicherheitssoftware stellt Nvidia zugleich heraus, dass der Konzern an technischen Ansätzen zur Begrenzung möglicher Risiken arbeitet.
Nvidia gehört zu den bedeutenden Unternehmen im globalen Technologiesektor. Der Konzern ist insbesondere für seine Technologie rund um künstliche Intelligenz bekannt. Welche Funktionen die neue Plattform bieten, wann sie verfügbar sein und für welche Anwendungen sie eingesetzt werden soll, ist derzeit nicht bekannt.
Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der die Sicherheit von KI-Systemen zunehmend im Mittelpunkt der Debatte steht. Konkrete Angaben zu den Risiken, die Nvidia mit der Software adressieren will, oder zu vorgesehenen Schutzmechanismen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- Nvidia plant eine Softwareplattform, die Risiken beim Einsatz künstlicher Intelligenz besser kontrollieren soll
- Zu Funktionen, Schutzmechanismen, Verfügbarkeit und Einsatzbereichen der Plattform gibt es bislang keine Angaben
- Konzernchef Jensen Huang hält KI-Risiken für technisch lösbar, während ihre Sicherheit zunehmend debattiert wird
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