Der abgesetzte Präsident von Guinea-Bissau, Umaro Sissoco Embaló, will in sein Land zurückkehren und bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl erneut kandidieren. Seine Ankündigung erfolgt nach einem Militärputsch, durch den Embaló aus dem Amt entfernt und der Wahlprozess unterbrochen wurde.
Embaló befindet sich derzeit im Exil. Mit seiner geplanten Rückkehr verbindet sich der Anspruch, erneut um das Präsidentenamt zu werben. Weitere Einzelheiten zu seinem Rückkehrdatum oder zu den Bedingungen für eine Wiederaufnahme des Wahlverfahrens liegen bislang nicht vor.
Der Militärputsch hat den bereits laufenden beziehungsweise anstehenden Wahlprozess in Guinea-Bissau gestört. Welche Folgen die Machtübernahme für den weiteren Zeitplan der Wahl und die politische Lage des westafrikanischen Landes hat, ist derzeit nicht näher bekannt.
Die Ankündigung Embalós stellt ihn trotz seiner Absetzung erneut in den Mittelpunkt des politischen Geschehens. Ob und unter welchen Voraussetzungen seine Kandidatur zugelassen wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch Angaben zu möglichen Gegenkandidaten oder zu einer neuen staatlichen Führung liegen nicht vor.
Das berichtete zuerst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Umaro Sissoco Embaló will aus dem Exil nach Guinea-Bissau zurückkehren und erneut für das Präsidentenamt kandidieren
- Ein Militärputsch setzte Embaló ab und unterbrach den laufenden beziehungsweise anstehenden Wahlprozess
- Sein Rückkehrdatum, die Zulassung seiner Kandidatur und der weitere Zeitplan der Wahl sind unklar
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