Ein Berufssoldat ist erneut bei einer Veranstaltung der Identitären in Steyregg aufgetreten. Der Vorgang sorgt wegen seiner Tätigkeit beim österreichischen Bundesheer und seiner Verbindung zu einer rechtsextremen Veranstaltung für politische und sicherheitspolitische Aufmerksamkeit.
Bei dem Soldaten handelt es sich um einen Gewerkschafter des Bundesheers, der dem Bericht zufolge bereits zuvor bei Rechtsextremen in Erscheinung getreten war. Genauere Angaben zu seiner Funktion innerhalb des Bundesheers oder zu möglichen Konsequenzen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Auch in Wien wurde im Zusammenhang mit der Veranstaltung eine Verbindung in das rechtsextreme Milieu bekannt. Eine Mitarbeiterin des FPÖ-Klubs verteilte dort Papierflieger, die für Martin Sellner bestimmt waren. Sellner gilt als führende Figur der Identitären. Ob die Mitarbeiterin dabei im Auftrag des Klubs handelte oder aus eigener Initiative, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die Fälle werfen Fragen zum Umgang staatlicher beziehungsweise parteipolitischer Mitarbeiter mit Veranstaltungen und Akteuren aus dem rechtsextremen Umfeld auf. Eine weitergehende Einordnung oder Stellungnahme der Betroffenen ist in der vorliegenden Meldung nicht enthalten. Das berichtete zuerst der Standard.
Kurz zusammengefasst
- Ein Berufssoldat und Bundesheer-Gewerkschafter trat erneut bei einer Identitären-Veranstaltung in Steyregg auf
- Eine Mitarbeiterin des FPÖ-Klubs verteilte in Wien Papierflieger, die für Martin Sellner bestimmt waren
- Unklar bleibt, ob die FPÖ-Mitarbeiterin im Auftrag des Klubs oder aus eigener Initiative handelte
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