Der frühere Chef der Meinl Bank, Peter Weinzierl, hat sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt. Dem vorausgegangen ist eine Vereinbarung mit der US-Justiz. Über das Strafmaß soll nach den vorliegenden Informationen am Donnerstag entschieden beziehungsweise dieses verkündet werden.
Die Einzelheiten des Falls gehen aus den vorliegenden Angaben nur teilweise hervor. Fest steht, dass Weinzierl im Rahmen eines sogenannten Deals mit den US-Behörden ein Geständnis abgelegt hat. Damit ist das Verfahren gegen ihn in den Vereinigten Staaten in die Phase der Strafbemessung eingetreten.
Weinzierl war früher Vorstandsvorsitzender der Meinl Bank. Welche konkreten Vorwürfe dem Verfahren zugrunde liegen, welche Vereinbarungen mit der US-Justiz getroffen wurden und mit welchem Strafmaß zu rechnen ist, geht aus den verfügbaren Informationen nicht hervor. Genauere Angaben dazu liegen bislang nicht vor.
Die anstehende Entscheidung des US-Gerichts soll Aufschluss darüber geben, welche rechtlichen Folgen das Schuldbekenntnis für den ehemaligen Bankmanager hat. Der genaue Ort des zuständigen Gerichts in den Vereinigten Staaten ist ebenfalls nicht angegeben.
Über das Schuldbekenntnis und das jüngste Verhandlungsprotokoll berichtete zuerst der österreichische „Standard“.
Kurz zusammengefasst
- Peter Weinzierl hat sich vor einem US-Gericht schuldig bekannt
- Das Geständnis erfolgte im Rahmen einer Vereinbarung mit der US-Justiz
- Über das Strafmaß soll am Donnerstag entschieden beziehungsweise dieses verkündet werden
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