In Nordrhein-Westfalen sind die Behörden gegen eine mutmaßliche Bande vorgegangen, die rund eine Million gefälschte Mobiltelefone verkauft haben soll. Nach bisherigen Informationen waren die Geräte äußerlich kaum von Modellen des Herstellers Samsung zu unterscheiden. Zudem steht der Verdacht der Steuerhinterziehung im Raum.
Die Handys sollen von der Gruppe als hochwertige Markenprodukte in den Verkehr gebracht worden sein. Tatsächlich handelte es sich demnach um minderwertige Geräte. Wie genau die Telefone vertrieben wurden, über welche Kanäle sie in den Umlauf gelangten und welche Umsätze damit erzielt worden sein sollen, ist bislang nicht bekannt.
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29.09.2026Der Einsatz wird als Großrazzia beschrieben. Genauere Angaben zu den betroffenen Objekten, zu möglichen Beschlagnahmungen oder zu Festnahmen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist bislang unklar, wie lange die mutmaßlichen Geschäfte bereits liefen und ob neben den Mobiltelefonen weitere Waren oder Unternehmen Gegenstand der Ermittlungen sind.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen damit sowohl der mögliche Betrug an den Abnehmern als auch finanzielle Verstöße. Der Verdacht lautet, dass die Beteiligten die Geräte bewusst als Produkte einer bekannten Marke angeboten und zugleich Steuern hinterzogen haben. Ob sich alle Vorwürfe bestätigen, müssen die weiteren Ermittlungen klären.
Die Behörden haben bislang keine näheren Einzelheiten zu den Beschuldigten oder zum Umfang der Maßnahmen veröffentlicht. Auch zur Herkunft der gefälschten Geräte und zu den möglichen Vertriebswegen gibt es derzeit keine verifizierten Angaben. Es gilt die Unschuldsvermutung, solange die Vorwürfe nicht rechtskräftig festgestellt sind.
Über den Zugriff berichteten nach vorliegenden Informationen zunächst WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung. Die Meldung wurde von tagesschau aufgegriffen.
Kurz zusammengefasst
- Behörden in Nordrhein-Westfalen gingen gegen eine mutmaßliche Bande vor, die rund eine Million gefälschte Handys verkauft haben soll
- Die Geräte ähnelten äußerlich Samsung-Modellen, waren aber laut Verdacht minderwertig und wurden als Markenware angeboten
- Neben möglichem Betrug prüfen die Ermittler auch den Verdacht der Steuerhinterziehung; es gilt die Unschuldsvermutung
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