Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli hat seine Umsatzprognose erneut nach unten korrigiert. Nach Angaben der Konzernführung verkauft das Unternehmen deutlich weniger Schokolade als erwartet. An der Börse führte die Nachricht zu einem starken Kursrückgang der Aktie.
Für Lindt & Sprüngli ist es bereits die zweite Absenkung der Umsatzprognose in diesem Jahr. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Nachfrage hinter den bisherigen Erwartungen des Konzerns zurückbleibt. Genauere Angaben zu den aktuellen Verkaufszahlen, den Gründen für die schwächere Entwicklung und zum Umfang der Korrektur liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Nachricht wirft zugleich die Frage auf, ob der Hersteller seine Kundschaft derzeit noch in gleichem Maß erreicht wie bisher. Ob es sich um eine vorübergehende Abschwächung oder um ein grundlegenderes Problem bei der Nachfrage handelt, lässt sich auf Grundlage der bislang bekannten Angaben nicht beurteilen.
Lindt & Sprüngli hat seinen Sitz in Kilchberg im Kanton Zürich. Die Reaktion des Aktienmarkts zeigt, dass die erneute Anpassung der Prognose von den Anlegern deutlich negativ aufgenommen wurde. Das berichtete zuerst die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).
Kurz zusammengefasst
- Lindt & Sprüngli hat seine Umsatzprognose in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal gesenkt
- Der Schokoladenhersteller verkauft deutlich weniger Schokolade als erwartet
- Die Aktie von Lindt & Sprüngli verlor nach der Nachricht an der Börse stark an Wert
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