Die Inflation in Spanien hat im September weiter angezogen. Nach einer ersten Schätzung des nationalen Statistikamts INE stiegen die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 5,0 Prozent. Damit erreichte die Teuerungsrate den höchsten Stand seit Februar 2023.
Als wesentlichen Grund für die Entwicklung nannte das Statistikamt die gestiegenen Energiepreise. Diese seien im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg höher ausgefallen und hätten den Preisanstieg maßgeblich verstärkt. Genauere Angaben zur Entwicklung einzelner Waren- und Dienstleistungsgruppen liegen in der ersten Schätzung zunächst nicht vor.
Die Zahlen beziehen sich auf Spanien insgesamt. Die endgültigen Inflationsdaten werden auf Grundlage der weiteren statistischen Auswertung festgelegt; ob sich gegenüber der ersten Schätzung noch Änderungen ergeben, ist derzeit nicht bekannt.
Das berichteten die Salzburger Nachrichten unter Berufung auf die erste Mitteilung des spanischen Statistikamts INE.
Kurz zusammengefasst
- Die Inflation in Spanien stieg im September auf 5,0 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Februar 2023
- Das Statistikamt INE nannte gestiegene Energiepreise im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg als Hauptgrund
- Die endgültigen Inflationsdaten können sich nach weiterer statistischer Auswertung noch ändern
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