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Malaysia beginnt umstrittene Rückführung von Asylsuchenden nach Myanmar

Malaysia hat mit der Rückführung von Asylsuchenden nach Myanmar begonnen. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass rund 5000 Rückkehrende Gewalt, Verfolgung und Zwangsrekrutierung ausgesetzt sein könnten.

Malaysia beginnt umstrittene Rückführung von Asylsuchenden nach Myanmar
Foto: Safi Erneste · Pexels
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Malaysia hat mit der umstrittenen Rückführung von Asylsuchenden nach Myanmar begonnen. Menschenrechtsorganisationen warnen, dass den betroffenen Menschen nach ihrer Ankunft Gewalt, Verfolgung oder eine zwangsweise Einberufung drohen könnten.

Nach vorliegenden Angaben könnten insgesamt etwa 5000 Rückkehrende von der Maßnahme betroffen sein. Ob die Rückführungen bereits in größerem Umfang begonnen haben oder wie viele Menschen bislang zurückgebracht wurden, ist nicht bekannt. Genauere Angaben zu den Betroffenen und zum Ablauf liegen bislang nicht vor.

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Die Bedenken der Menschenrechtsorganisationen richten sich vor allem gegen eine Rückkehr in ein Land, in dem die Betroffenen nach ihrer Einschätzung erheblichen Gefahren ausgesetzt sein könnten. Genannt werden mögliche Übergriffe, Verfolgung und Zwangsrekrutierung. Damit stellt sich die Frage, ob die Rückkehrenden in Myanmar ausreichend vor solchen Risiken geschützt werden können.

Die Maßnahme Malaysias ist wegen dieser möglichen Folgen besonders umstritten. Für die betroffenen Asylsuchenden könnte die Rückführung eine erhebliche Verschärfung ihrer Situation bedeuten. Angaben dazu, ob einzelne Rückführungen angefochten wurden oder welche Schutzvorkehrungen Malaysia vorgesehen hat, liegen nicht vor.

Auch über die genaue Zusammensetzung der Gruppe und den rechtlichen Status der Menschen wurden keine weiteren Informationen bekannt. Unklar ist zudem, ob alle möglicherweise betroffenen Personen aus Myanmar stammen oder ob sich die Zahl von rund 5000 Menschen auf eine erwartete Gesamtzahl der Rückkehrenden bezieht.

Menschenrechtsorganisationen fordern angesichts der möglichen Gefahren besondere Vorsicht. Ihre Warnungen beziehen sich darauf, dass Rückkehrende in Myanmar Gewalt, Verfolgung und einer Zwangsrekrutierung ausgesetzt sein könnten. Eine Stellungnahme der malaysischen Behörden oder nähere Angaben zur weiteren Planung der Rückführungen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Über den Beginn der Rückführungen berichtete zuerst BBC World.

Kurz zusammengefasst

  • Malaysia hat mit der umstrittenen Rückführung von Asylsuchenden nach Myanmar begonnen
  • Menschenrechtsorganisationen warnen vor Gewalt, Verfolgung und möglicher Zwangsrekrutierung
  • Insgesamt könnten etwa 5000 Menschen betroffen sein, genaue Zahlen und Schutzmaßnahmen sind jedoch unklar
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