Das Schweizer KOF-Konjunkturbarometer hat sich deutlich erholt. Nachdem der Frühindikator im März auf 95 Punkte zurückgefallen war, stieg er nun auf 109,1 Punkte. Die Entwicklung fällt damit stärker aus als zunächst erwartet und deutet auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Aussichten in der Schweiz hin.
Getragen wird der Anstieg vor allem von drei Bereichen: der Industrie, den Dienstleistungen und dem Bau. Diese Sektoren lieferten nach den vorliegenden Angaben die wichtigsten Impulse für die Erholung des Barometers. Gegenüber dem Stand im März legte der Indikator um 14,1 Punkte zu.
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29.09.2026Das KOF-Konjunkturbarometer dient als Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Wirtschaft. Sein Anstieg weist darauf hin, dass sich die Einschätzung der konjunkturellen Lage verbessert hat. Welche einzelnen Faktoren innerhalb der genannten Branchen für die Bewegung verantwortlich sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zu den Erwartungen für die kommenden Monate liegen bislang nicht vor.
Der Rückgang im März war im Zusammenhang mit einem Dämpfer durch die Entwicklungen rund um den Iran genannt worden. Nun fällt die Erholung des Barometers stärker aus als erwartet. Damit hat sich der zwischenzeitliche Rückschlag in der aktuellen Messung zumindest teilweise umgekehrt.
Die Entwicklung betrifft die Schweizer Wirtschaft insgesamt. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Regionen oder einzelnen Unternehmen ist nicht bekannt. Ebenso liegen keine weiteren Angaben dazu vor, wie sich die drei genannten Wirtschaftsbereiche jeweils im Detail entwickelt haben.
Über die Entwicklung des Schweizer KOF-Konjunkturbarometers berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.
Kurz zusammengefasst
- Das KOF-Konjunkturbarometer stieg von 95 Punkten im März auf 109,1 Punkte
- Industrie, Dienstleistungen und Bau gaben die wichtigsten Impulse für den Anstieg
- Die Erholung fiel stärker aus als erwartet und signalisiert verbesserte Wirtschaftsaussichten
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