In Deutschland sind 2025 deutlich mehr Vermögen in den westlichen als in den östlichen Bundesländern durch Erbschaften und Schenkungen weitergegeben worden. Im Westen summierte sich der Wert auf mehr als 140 Milliarden Euro. Für die östlichen Bundesländer weist die Statistik dagegen lediglich wenige Milliarden Euro aus.
Damit entfällt der weitaus größte Teil der erfassten Vermögensübertragungen auf die westlichen Länder. Der Unterschied zeigt sich sowohl bei Erbschaften als auch bei Schenkungen. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach einzelnen Bundesländern oder nach der Art der übertragenen Vermögen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Zahlen bilden allerdings nicht sämtliche Vermögensübertragungen ab. In welchem Umfang Vorgänge fehlen und welche Gründe dafür maßgeblich sind, wird in den vorliegenden Angaben nicht näher erläutert. Auch genauere Angaben zur Zusammensetzung der Summen liegen bislang nicht vor. Die Statistik erlaubt daher vor allem einen Vergleich der Größenordnung zwischen West und Ost, nicht aber eine vollständige Erfassung aller weitergegebenen Vermögen.
Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Vermögensverteilung zwischen den westlichen und östlichen Bundesländern. Aus den vorliegenden Daten lässt sich jedoch nicht ableiten, wie sich die Beträge auf einzelne Empfängergruppen oder Vermögensarten verteilen. Das berichtete zuerst Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- 2025 wurden im Westen mehr als 140 Milliarden Euro durch Erbschaften und Schenkungen übertragen
- Auf die östlichen Bundesländer entfielen laut Statistik nur wenige Milliarden Euro
- Die Statistik erfasst nicht alle Vermögensübertragungen und erlaubt keine genaue Aufschlüsselung nach Ländern oder Vermögensarten
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