Die Europäische Union ist nach Angaben des irischen Energieministers Darragh O'Brien zuversichtlich, dass die US-Regierung einen möglichen Plan für einen Stopp von Diesel-Exporten aufgeben wird. Nach den Informationen des Ministers gibt es in Washington derzeit keine Bestrebungen, eine solche Maßnahme umzusetzen.
O'Brien äußerte sich zu den Einschätzungen der EU im Zusammenhang mit den Energiebeziehungen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten. Er verwies dabei auf Informationen, denen zufolge die US-Seite keine entsprechenden Vorhaben verfolge. Genauere Angaben dazu, worauf diese Einschätzung beruht oder ob es dazu formelle Signale der US-Regierung gibt, liegen bislang nicht vor.
Damit bleibt zunächst offen, ob ein Dieselexport-Stopp in den USA überhaupt weiter geprüft wird. Aus den vorliegenden Informationen geht nicht hervor, welche konkreten Schritte die US-Regierung erwogen haben soll, welche politischen oder wirtschaftlichen Gründe dahinterstanden oder ob es bereits eine offizielle Entscheidung gibt.
Die Einschätzung des irischen Ministers deutet zugleich darauf hin, dass die EU aktuell nicht mit einer Verschärfung der US-Exportpolitik in diesem Bereich rechnet. Eine abschließende Bestätigung aus Washington wird in den vorliegenden Angaben jedoch nicht genannt. Das berichtete zuerst POLITICO Europe.
Kurz zusammengefasst
- Die EU ist zuversichtlich, dass die US-Regierung einen möglichen Stopp von Diesel-Exporten aufgibt
- Irlands Energieminister Darragh O'Brien zufolge gibt es in Washington derzeit keine Bestrebungen für die Maßnahme
- Eine abschließende offizielle Bestätigung aus Washington liegt bislang nicht vor
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