Die US-Waffenverkäufe an Taiwan bleiben nach Angaben des taiwanischen Verteidigungsministers unverändert. Gleichzeitig hängt ein umfangreiches Rüstungspaket im Wert von 14 Milliarden US-Dollar weiterhin fest. Damit gibt es bei den laufenden Geschäften keine erkennbare Änderung, während die größere Vereinbarung nach wie vor auf sich warten lässt.
Der Minister machte keine Angaben dazu, aus welchem Grund das Paket bislang nicht umgesetzt wurde. Auch ist unklar, welche konkreten Waffensysteme oder Ausrüstung es umfasst und wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Genauere Einzelheiten zu den Verzögerungen liegen bislang nicht vor.
Die Aussage aus Taiwan bezieht sich damit auf zwei unterschiedliche Entwicklungen: Einerseits werden bestehende US-Rüstungsgeschäfte mit der Insel nach taiwanischen Angaben unverändert fortgeführt. Andererseits bleibt die Genehmigung beziehungsweise Umsetzung des auf 14 Milliarden Dollar bezifferten Pakets ausgesetzt. Ob sich daraus Auswirkungen auf einzelne Beschaffungspläne Taiwans ergeben, wurde nicht mitgeteilt.
Weitere Informationen zum Zeitplan, zum Umfang der ausstehenden Vereinbarung oder zu möglichen nächsten Schritten der beteiligten Seiten liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Das berichtete zuerst ABC News International.
Kurz zusammengefasst
- Die laufenden US-Waffenverkäufe an Taiwan bleiben laut Verteidigungsminister unverändert
- Ein Rüstungspaket im Wert von 14 Milliarden US-Dollar bleibt weiterhin ausgesetzt
- Gründe, Umfang und Zeitplan des Pakets sind bislang unklar
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