Mercedes will die Möglichkeit zum Homeoffice im gesamten Unternehmen deutlich einschränken. Vorstand und Betriebsrat des Autobauers haben sich darauf verständigt, die Anwesenheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz künftig verbindlicher zu regeln. Damit verschärft sich der Kurs des Unternehmens in einer Phase, in der auch über längere Arbeitszeiten und mögliche Werksschließungen berichtet wird.
Nach den vorliegenden Informationen soll die bisherige Flexibilität bei der Arbeit außerhalb des Betriebs weitgehend zurückgenommen werden. Welche konkreten Vorgaben künftig gelten und für welche Beschäftigtengruppen sie im Einzelnen vorgesehen sind, geht daraus nicht hervor. Genauere Angaben zu Umfang, Zeitplan und Ausnahmen liegen bislang nicht vor.
Die Einigung zwischen Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung fällt in ein angespanntes Umfeld bei Mercedes. Der Konzern will demnach außerdem die Arbeitszeit erhöhen. Zugleich steht die Drohung mit Werksschließungen im Raum. Weitere Einzelheiten zu möglichen Standorten oder zu den Voraussetzungen für solche Maßnahmen werden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Mit der verbindlicheren Regelung der Anwesenheit setzt Mercedes einen Schwerpunkt auf die Arbeit vor Ort. Ob und in welchem Umfang die neue Linie den Arbeitsalltag der Beschäftigten verändern wird, bleibt ohne konkrete Ausgestaltung offen. Fest steht nach den bisher bekannten Informationen, dass die bisherigen Möglichkeiten für Homeoffice bei dem Autobauer künftig deutlich geringer ausfallen sollen.
Das berichtete zuerst Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- Mercedes will Homeoffice im gesamten Unternehmen deutlich einschränken und die Anwesenheit verbindlicher regeln
- Umfang, Zeitplan und Ausnahmen der neuen Vorgaben sind bislang nicht bekannt
- Die Entscheidung fällt amid Berichten über längere Arbeitszeiten und mögliche Werksschließungen bei Mercedes
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