Der österreichische Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat Pläne zur Übernahme des britischen Wettbewerbers Vesuvius bestätigt. Der angestrebte Kaufpreis liegt nach Unternehmensangaben bei rund 1,6 Milliarden Euro. Damit würde RHI Magnesita seine Position in der Feuerfestindustrie durch den Zusammenschluss mit einem wichtigen Konkurrenten ausbauen.
RHI Magnesita teilte in einem Pressestatement mit, bereits einen Kernaktionär von dem Vorhaben überzeugt zu haben. Weitere Einzelheiten zu den Gesprächen, zum Zeitplan oder zu den konkreten Bedingungen der geplanten Transaktion wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.
Vesuvius ist wie RHI Magnesita im Bereich feuerfester Materialien tätig. Solche Produkte werden unter anderem in industriellen Produktionsprozessen eingesetzt. Mit der geplanten Übernahme würde ein österreichischer Konzern einen britischen Wettbewerber übernehmen. Ob und unter welchen Voraussetzungen der Deal umgesetzt werden kann, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Auch Angaben dazu, ob noch weitere Zustimmungserfordernisse erfüllt werden müssen, liegen bislang nicht vor. Unklar ist zudem, wie die Transaktion finanziert werden soll und welche Auswirkungen sie auf die künftige Unternehmensstruktur hätte. Der genannte Wert von rund 1,6 Milliarden Euro bezieht sich auf die von RHI Magnesita bestätigten Übernahmepläne.
Der Vorgang ist ein bedeutender Schritt für RHI Magnesita, befindet sich nach den vorliegenden Angaben jedoch zunächst auf der Ebene der angekündigten Pläne. Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- RHI Magnesita bestätigt die geplante Übernahme des britischen Wettbewerbers Vesuvius für rund 1,6 Milliarden Euro
- Ein Kernaktionär von Vesuvius soll RHI Magnesita bereits von dem Vorhaben überzeugt haben
- Zeitplan, Finanzierung und weitere Bedingungen der Transaktion sind bislang unklar
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