Russland verschärft die Regeln für den Bargeldtransfer in mehrere Nachbarstaaten. Privatpersonen dürfen künftig höchstens 11.900 US-Dollar in bar nach Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan mitnehmen.
Die Beschränkung gilt landesweit und betrifft nach den vorliegenden Angaben die Ausfuhr von Bargeld durch Einzelpersonen. Welche konkreten rechtlichen Verfahren oder Kontrollen mit der Neuregelung verbunden sind, ist bislang nicht näher bekannt.
Betroffen sind sieben Staaten, die an Russland angrenzen oder eng mit dem Land verbunden sind. Dazu zählen Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan. Die Vorgabe legt für Reisen in diese Länder eine einheitliche Obergrenze von 11.900 US-Dollar in bar fest.
Weitere Angaben zu möglichen Ausnahmen, zum Zeitpunkt des Inkrafttretens oder zu Sanktionen bei Verstößen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist daraus nicht ersichtlich, ob die Begrenzung ausschließlich US-Dollar oder Bargeld unabhängig von der jeweiligen Währung betrifft.
Die Maßnahme zielt auf eine Begrenzung des Bargeldabflusses aus Russland in die genannten Nachbarstaaten. Das berichtete zuerst The Moscow Times.
Kurz zusammengefasst
- Privatpersonen dürfen künftig höchstens 11.900 US-Dollar in bar aus Russland in sieben Staaten mitnehmen
- Die landesweit geltende Regel betrifft Einzelpersonen; konkrete Kontrollen und Verfahren sind bislang unklar
- Die Maßnahme soll den Bargeldabfluss nach Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan begrenzen
Kommentare (0)