Der russische Geheimdienst hat ein Strafverfahren gegen eine im Londoner Exil lebende Kommunalpolitikerin eingeleitet. Der Frau, die dem britischen Kommunalparlament für die Liberal Democrats angehört, wird nach Angaben der Behörde vorgeworfen, Mitglied einer terroristischen Organisation zu sein.
Weitere Einzelheiten zu den konkreten Vorwürfen wurden zunächst nicht bekannt. Unklar ist auch, auf welche Organisation sich der Vorwurf bezieht und welche Handlungen der Politikerin zur Last gelegt werden. Angaben zu möglichen Ermittlungsmaßnahmen oder zu einer Reaktion der Betroffenen liegen bislang ebenfalls nicht vor.
Der Fall betrifft eine russische Exilierte, die in London lebt und dort politisch aktiv ist. Mit der Einleitung eines Strafverfahrens stellt der russische Geheimdienst den Vorgang als strafrechtlich relevantes Geschehen dar. Ob es zu weiteren Schritten kommt, ist derzeit offen.
Die Bezeichnung als Mitglied einer terroristischen Organisation ist ein schwerer Vorwurf. Eine Bestätigung der Anschuldigungen durch unabhängige Stellen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch genauere Angaben zum Stand des Verfahrens sind bislang nicht bekannt.
Das berichtete zuerst Sky News World über seinen Nachrichtenkanal @SkyNews.
Kurz zusammengefasst
- Russlands Geheimdienst hat ein Strafverfahren gegen eine in London lebende Kommunalpolitikerin eingeleitet
- Der Politikerin von den Liberal Democrats wird die Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation vorgeworfen
- Details zu Organisation, möglichen Ermittlungen und einer Reaktion der Betroffenen sind bislang unbekannt
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