In vielen Bundesländern bleibt das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lastkraftwagen vorerst ausgesetzt. Grund dafür sind die weiterhin niedrigen Pegelstände an deutschen Flüssen. Die Gewässer haben sich nach dem Extremsommer noch nicht ausreichend erholt.
Die Ausnahmen sollen den Transport auf der Straße erleichtern, solange die Bedingungen für die Binnenschifffahrt vielerorts angespannt sind. Genauere Angaben dazu, in welchen Ländern die Regelungen verlängert wurden und wie lange sie jeweils gelten, liegen bislang nicht vor.
Das reguläre Fahrverbot für Lkw an Sonn- und Feiertagen soll grundsätzlich den Verkehr an diesen Tagen begrenzen. Wegen der anhaltenden Niedrigwasserstände wird es in vielen Regionen jedoch weiterhin nicht vollständig angewendet. Damit reagieren die Bundesländer auf die Folgen der niedrigen Wasserstände für den Gütertransport.
Wie sich die Pegelstände in den kommenden Wochen entwickeln und wann die Ausnahmen enden könnten, ist derzeit nicht bekannt. Das berichtete zuerst tagesschau.
Kurz zusammengefasst
- In vielen Bundesländern bleibt das Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw vorerst ausgesetzt
- Niedrige Pegelstände beeinträchtigen die Binnenschifffahrt vielerorts und erleichtern den Transport auf der Straße
- Welche Länder die Ausnahmen verlängert haben und wann sie enden, ist bislang unklar
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