Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ist im September deutlich zurückgegangen. Der entsprechende Index des Conference Board fiel um 6,7 Punkte auf 81,9 Zähler. Damit erreichte er den niedrigsten Stand seit April 2014 und lag sogar unter dem während der Pandemie verzeichneten Tiefpunkt.
Im August hatte der Wert noch bei 88,6 Punkten gelegen. Der Rückgang deutet auf eine deutlich vorsichtigere Einschätzung der privaten Haushalte zur wirtschaftlichen Lage hin. Als Belastungen werden anhaltend hohe Preise und stagnierende Löhne genannt. Hinzu kommt das Umfeld des andauernden Iran-Kriegs, das in der Erhebung ebenfalls eine Rolle spielt.
Besonders stark verschlechterte sich die Einschätzung der aktuellen Lage. Der entsprechende Teilindex sank um 7,9 Punkte auf 109,3 Zähler. Die vorliegenden Angaben enthalten keine genaueren Informationen dazu, wie sich die Erwartungen der Befragten für die kommenden Monate entwickelten.
Der Conference Board veröffentlichte die Zahlen am Dienstag. Der deutliche Rückgang des Gesamtindex zeigt, dass die Stimmung der US-Verbraucher im September erheblich schwächer war als im Vormonat. Weitere Angaben zu den einzelnen Gründen oder zur regionalen Verteilung der Einschätzungen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Das berichtete zuerst SCMP World unter Berufung auf die Daten des Conference Board.
Kurz zusammengefasst
- Das US-Verbrauchervertrauen fiel im September um 6,7 Punkte auf 81,9 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit April 2014
- Anhaltend hohe Preise, stagnierende Löhne und der Iran-Krieg belasteten die Einschätzung der privaten Haushalte
- Der Teilindex für die aktuelle Lage sank besonders stark um 7,9 Punkte auf 109,3 Zähler
Kommentare (0)