Deutschland will seine Ölversorgung stärker über Kasachstan absichern. Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigte das Interesse an kasachischem Rohöl als Ersatz für die Lieferungen, die Deutschland aus Russland nicht mehr bezieht. Kasachstan stellte weitere Lieferungen in Aussicht.
Die Zusammenarbeit betrifft die deutsch-kasachischen Energiebeziehungen und hat insbesondere Bedeutung für die Versorgung der PCK-Raffinerie in Schwedt. Genauere Angaben zu den zugesagten Mengen, zu Lieferzeiten oder zu den konkreten Transportwegen liegen bislang nicht vor.
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30.09.2026Mit dem geplanten Ausbau der Lieferbeziehungen könnte kasachisches Öl dazu beitragen, die deutsche Versorgung unabhängiger von russischen Bezugsquellen zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen die Lieferungen nach Deutschland ausgeweitet werden können.
Merz machte das deutsche Interesse an kasachischem Öl erneut deutlich. Kasachstan signalisierte seinerseits Bereitschaft zu weiteren Lieferungen. Ob daraus bereits konkrete Vereinbarungen über zusätzliche Mengen oder längerfristige Lieferverträge entstanden sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit der Neuordnung der deutschen Ölversorgung nach dem Ende der bisherigen Bezüge aus Russland. Für die PCK-Raffinerie in Schwedt ist die Sicherung alternativer Rohölquellen von besonderer Bedeutung. Weitere Einzelheiten zur praktischen Umsetzung der angekündigten Zusammenarbeit wurden zunächst nicht genannt.
Das berichtete zuerst Zeit Online.
Kurz zusammengefasst
- Deutschland will kasachisches Rohöl als Ersatz für weggefallene russische Lieferungen nutzen
- Kasachstan stellte weitere Öllieferungen in Aussicht, nannte aber keine konkreten Mengen oder Lieferzeiten
- Die Zusammenarbeit soll besonders die Versorgung der PCK-Raffinerie in Schwedt absichern
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