Syrische Sicherheitskräfte haben in der südlichen Provinz Daraa drei mutmaßliche Mitglieder einer Hisbollah-nahen Zelle festgenommen. Nach Angaben der Behörden sollen die Verdächtigen Raketenangriffe vorbereitet haben. Der Einsatz fand im Yarmouk-Becken statt und wurde als vorbeugende Operation bezeichnet.
Beteiligt waren demnach die Generaldirektion für Nachrichtendienste und die Kräfte der Inneren Sicherheit. Die Verdächtigen seien überwacht worden, während sie versucht hätten, Raketenabschussvorrichtungen vorzubereiten. Dadurch sei ein Vorhaben vereitelt worden, das nach Darstellung der syrischen Behörden auf Sabotage und eine Destabilisierung der Sicherheitslage abgezielt habe.
Weitere Angaben zu den Festgenommenen, den möglichen konkreten Anschlagszielen oder dem Zeitpunkt des geplanten Angriffs wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Auch ist daraus nicht ersichtlich, ob bereits Anklagen erhoben wurden oder welche Beweise den Sicherheitskräften vorliegen.
Das Yarmouk-Becken liegt in der Provinz Daraa im Süden Syriens. Die Behörden machten keine näheren Angaben dazu, ob bei dem Einsatz Raketen, Abschussvorrichtungen oder weiteres Material sichergestellt wurden. Die Festnahmen erfolgten nach ihrer Darstellung, bevor die mutmaßlichen Angriffe ausgeführt werden konnten.
Die Informationen über den Einsatz und die Vorwürfe stammen aus einer Meldung von Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Syrische Sicherheitskräfte nahmen in Daraa drei mutmaßliche Mitglieder einer Hisbollah-nahen Zelle fest
- Die Verdächtigen sollen Raketenangriffe vorbereitet und Raketenabschussvorrichtungen präpariert haben
- Der Einsatz im Yarmouk-Becken wurde als vorbeugend bezeichnet und soll Sabotage verhindert haben
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