Die Stadt Wien ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Unbekannte verschafften sich Zugriff auf die IT-Systeme der österreichischen Hauptstadt und kopierten dabei rund 26.000 interne Dokumente. Nach Angaben der Stadt waren außerdem Daten von etwa 6.000 Personen betroffen.
Hinweise darauf, dass die kopierten Informationen bislang veröffentlicht wurden, gibt es nicht. Ob Daten auf andere Weise verwendet oder weitergegeben wurden, ist den vorliegenden Angaben zufolge ebenfalls nicht bekannt. Genauere Informationen zur Art der betroffenen Daten liegen zunächst nicht vor.
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30.09.2026Die Sicherheitslücke, über die der Zugriff auf die EDV möglich war, ist nach Angaben der Stadt inzwischen geschlossen. Damit sei der technische Zugang behoben worden. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Angriffs, zu den Verantwortlichen oder zum Zeitpunkt der Entdeckung wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Über das Ausmaß der möglichen Folgen lässt sich daher derzeit nur begrenzt urteilen. Fest steht nach den vorliegenden Informationen, dass sowohl interne Unterlagen als auch Daten von Personen betroffen waren. Die Stadt Wien machte zugleich deutlich, dass bislang keine Anzeichen für eine Veröffentlichung der kopierten Daten vorliegen.
Die Angaben stammen vom Wiener Chief Information Officer Klemens Himpele, der sie der Austria Presse Agentur mitteilte. Das berichteten zuerst die Salzburger Nachrichten.
Kurz zusammengefasst
- Unbekannte verschafften sich Zugriff auf die IT-Systeme der Stadt Wien und kopierten rund 26.000 interne Dokumente
- Nach Angaben der Stadt waren Daten von etwa 6.000 Personen betroffen
- Die Sicherheitslücke ist geschlossen; Hinweise auf eine Veröffentlichung der kopierten Daten gibt es bislang nicht
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