Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Österreich ist 2025 deutlich gesunken. Nach einem Rekordwert von 94 Prozent im Jahr zuvor kamen Sonne, Wind und Wasser nun zusammen auf 78 Prozent. Als ein Grund für die Entwicklung wird der geringere Wasserstand in den Flüssen genannt.
Damit lag der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung 2025 um 16 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres. Besonders die Wasserkraft ist von den Bedingungen in den Flüssen abhängig. Genauere Angaben dazu, wie stark die einzelnen erneuerbaren Energiequellen zu dem Ergebnis beigetragen haben, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
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30.09.2026Neben Wasserkraft zählen in Österreich vor allem Solar- und Windenergie zu den erneuerbaren Quellen. Der Rückgang auf 78 Prozent bedeutet, dass der österreichische Strommix 2025 einen geringeren Anteil aus diesen Energieträgern aufwies als im Rekordjahr zuvor. Ob auch die Erzeugung aus Sonne und Wind im Vergleich zum Vorjahr verändert war, geht aus den Angaben nicht hervor.
Der Vergleich macht zugleich deutlich, wie stark der Anteil erneuerbarer Energien von den jeweiligen Bedingungen abhängen kann. Während 2024 noch 94 Prozent erreicht wurden, fiel der Wert im Folgejahr trotz der weiterhin großen Bedeutung von Sonne, Wind und Wasser erheblich niedriger aus. Weitere Details zur Entwicklung der Stromerzeugung und zu möglichen Auswirkungen auf den restlichen Strommix wurden zunächst nicht genannt.
Die Angaben beziehen sich auf Österreich und das Jahr 2025. Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung Der Standard.
Kurz zusammengefasst
- Österreichs Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung sank 2025 auf 78 Prozent
- 2024 hatte der Anteil noch 94 Prozent betragen, also 16 Prozentpunkte mehr
- Als Grund gilt unter anderem der geringere Wasserstand in den Flüssen, der die Wasserkraft beeinträchtigt
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