Die Weltmeere haben im vergangenen Jahr so viel zusätzliche Wärme aufgenommen wie nie zuvor. Nach einem Bericht gelangten insgesamt 23 Zettajoule thermischer Energie in die Ozeane. Diese Energiemenge entspricht demnach fast dem 40-Fachen der gesamten Energie, die die Menschheit im selben Zeitraum verbraucht hat.
Die Rekordaufnahme von Wärme steht im Zusammenhang mit weitreichenden Veränderungen in den Weltmeeren. Die Gewässer werden heißer, der Meeresspiegel steigt weiter, und die Versauerung der Ozeane setzt sich fort. Dadurch werden die Meere nach Einschätzung des Berichts zu einem weniger lebensfreundlichen Umfeld.
Die Entwicklung betrifft nicht nur die Oberfläche der Ozeane. Der Bericht verweist auf Veränderungen in den tiefen Wasserschichten. Genauere Angaben dazu, wie sich die Wärme dort verteilt oder welche Regionen besonders stark betroffen sind, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Ozeane sind für das Leben auf der Erde von grundlegender Bedeutung. Ihre Erwärmung fällt damit in eine Reihe miteinander verbundener Veränderungen, zu denen auch der anhaltende Anstieg des Meeresspiegels und die zunehmende Versauerung zählen. Der aktuelle Messwert verdeutlicht zugleich die Größenordnung der im Meer gespeicherten thermischen Energie.
Die festgestellte Wärmemenge wird in Zettajoule angegeben, einer sehr großen Energieeinheit. Der Vergleich mit dem weltweiten Energieverbrauch der Menschheit soll die Dimension des Rekordwerts veranschaulichen. Eine weitergehende Bewertung einzelner Folgen oder eine regionale Aufschlüsselung enthält die vorliegende Meldung nicht.
Das berichtete zuerst The Guardian World.
Kurz zusammengefasst
- Die Weltmeere nahmen im vergangenen Jahr mit 23 Zettajoule so viel Wärme auf wie nie zuvor
- Die Rekordwärme entspricht fast dem 40-Fachen des Energieverbrauchs der Menschheit im selben Zeitraum
- Die Ozeane werden heißer, der Meeresspiegel steigt und die Versauerung schreitet voran
Kommentare (0)