Vor der Rettung eines Öltankers vor der somalischen Küste sollen somalische Piraten Besatzungsmitglieder getötet haben. Das teilte ein nicht näher benannter Offizieller dem britischen Sender BBC mit. Angaben zur Zahl der Opfer, zur Identität der Betroffenen und zum genauen Ablauf des Vorfalls liegen bislang nicht vor.
Der Vorfall ereignete sich vor der Küste Somalias und wird als maritimer Sicherheitszwischenfall im Zusammenhang mit Piraterie eingeordnet. Auch zu dem Zeitpunkt der mutmaßlichen Tötungen und zu den Umständen der späteren Rettung wurden zunächst keine genaueren Informationen bekannt.
Die Piraterie vor Somalia hatte nach dem Beginn internationaler Marineeinsätze im Jahr 2011 zunächst deutlich abgenommen. Nach Angaben der BBC hat die Zahl der Angriffe in den vergangenen Jahren jedoch wieder zugenommen. Wie stark dieser Anstieg ausfällt und welche konkreten Einsätze damit verbunden sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Unklar bleibt zudem, welche Behörde oder welche internationalen Kräfte an der Rettung beteiligt waren. Auch über den Zustand weiterer Besatzungsmitglieder sowie über mögliche Festnahmen oder Ermittlungen liegen bislang keine Angaben vor. Das berichtete zuerst BBC World unter Berufung auf einen Offiziellen.
Kurz zusammengefasst
- Vor Somalias Küste sollen Piraten vor der Rettung eines Öltankers Besatzungsmitglieder getötet haben
- Nach dem Rückgang seit internationalen Marineeinsätzen 2011 stieg die Zahl der Angriffe laut BBC zuletzt wieder
- Zahl, Identität der Opfer sowie Ablauf der Tötungen und Rettung sind bislang unklar
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