Dutzende Gefangene im Libanon befinden sich seit 18 Tagen im Hungerstreik. Sie protestieren damit gegen die Aussetzung eines Amnestiegesetzes. Nach vorliegenden Informationen hat sich der gesundheitliche Zustand mehrerer beziehungsweise zahlreicher beteiligter Häftlinge inzwischen verschlechtert.
Der Protest findet in libanesischen Gefängnissen statt. In welchen Haftanstalten die Gefangenen untergebracht sind, ist bislang nicht näher bekannt. Auch zu den genauen Forderungen der Häftlinge und zu möglichen Reaktionen der zuständigen Behörden liegen keine weiteren Angaben vor.
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30.09.2026Der Hungerstreik richtet sich gegen die unterbrochene Anwendung des Amnestiegesetzes. Welche konkreten Auswirkungen die Aussetzung für die betroffenen Gefangenen hat und wie viele Menschen unmittelbar davon betroffen sind, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Fest steht lediglich, dass sich Dutzende Häftlinge an dem Protest beteiligen und dass die lange Dauer des Hungerstreiks ihre medizinische Lage verschärft hat.
Weitere Einzelheiten zur medizinischen Versorgung der Gefangenen, zu Untersuchungen durch Ärzte oder zu Gesprächen zwischen den Inhaftierten und den Behörden sind bislang nicht bekannt. Ebenso gibt es keine Angaben dazu, ob die libanesischen Behörden eine Änderung ihrer Position angekündigt haben.
Das berichtete zuerst Al Jazeera English.
Kurz zusammengefasst
- Dutzende Gefangene im Libanon befinden sich seit 18 Tagen im Hungerstreik
- Sie protestieren gegen die Aussetzung eines Amnestiegesetzes
- Der Gesundheitszustand mehrerer beteiligter Häftlinge hat sich verschlechtert
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