Mercedes setzt seinen Sparkurs fort und nimmt dabei erneut die Belegschaft in den Blick. Der Autobauer hat sein Abfindungsprogramm wieder aufgelegt. Beschäftigte, die das Unternehmen verlassen wollen und als verzichtbar gelten, können demnach einen finanziellen Anreiz für ihren Abschied erhalten.
Hintergrund der Maßnahme sind sinkende Gewinne. Der Stuttgarter Konzern versucht damit, seine Strukturen weiter zu straffen und auf die verschlechterte Ertragslage zu reagieren. Genauere Angaben dazu, wie viele Beschäftigte das Angebot annehmen könnten oder welche finanziellen Konditionen gelten, liegen bislang nicht vor.
Das Abfindungsprogramm richtet sich nach den vorliegenden Informationen an zwei Gruppen: an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbst gehen möchten, sowie an Beschäftigte, auf die das Unternehmen verzichten kann. Wie die Auswahl im Einzelnen erfolgt, ist nicht bekannt. Ebenso bleibt offen, ob mit der erneuten Auflage des Programms ein konkretes Abbauziel verbunden ist.
Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit den laufenden Anpassungen bei Mercedes. Der Autobauer steht damit vor der Aufgabe, seine Kosten zu senken und zugleich auf die rückläufige Gewinnentwicklung zu reagieren. Weitere Einzelheiten zur Umsetzung des Programms wurden zunächst nicht genannt.
Über mögliche Auswirkungen auf einzelne Standorte oder Arbeitsbereiche liegen ebenfalls keine Angaben vor. Fest steht nach den vorliegenden Informationen lediglich, dass Mercedes den Personalabbau beziehungsweise eine Verkleinerung der Belegschaft erneut über freiwillige Abfindungen unterstützen will. Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Mercedes legt sein Abfindungsprogramm im laufenden Sparkurs erneut auf
- Das Angebot richtet sich an wechselwillige Beschäftigte und Mitarbeiter, auf die das Unternehmen verzichten kann
- Hintergrund sind sinkende Gewinne; Angaben zu Teilnehmerzahl, Konditionen und Abbauziel fehlen
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