In sieben deutschen Bundesländern hat die Polizei Wohnungen mutmaßlicher Beteiligter an einer organisierten digitalen Hetzjagd durchsucht. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein 44 Jahre alter Mann aus Karlsruhe, gegen den die Gruppe über Jahre hinweg vorgegangen sein soll.
Nach den vorliegenden Angaben sollen die Verdächtigen im Internet Straftaten im Namen des Mannes begangen haben. Außerdem wird ihnen vorgeworfen, sein Wohnhaus beschädigt zu haben. Die Ermittler gehen demnach dem Verdacht nach, dass die Aktionen von einer Gruppe koordiniert wurden.
Die Durchsuchungen fanden an mehreren Orten bundesweit statt. Welche Behörden beteiligt waren, wie viele Objekte durchsucht wurden und ob dabei Beweismittel sichergestellt oder Personen festgenommen wurden, ist bislang nicht bekannt. Auch genauere Angaben zu den mutmaßlichen Straftaten und zum möglichen Hintergrund der Kampagne liegen nicht vor.
Der Fall zeigt nach bisherigem Ermittlungsstand eine Verbindung zwischen digitaler Hetze und konkreten Übergriffen im Umfeld des Betroffenen. Die Vorwürfe richten sich gegen die Verdächtigen; eine gerichtliche Feststellung ihrer Schuld liegt damit nicht vor. Das berichtete zuerst n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Die Polizei durchsuchte in sieben Bundesländern Wohnungen mutmaßlich Beteiligter an einer organisierten digitalen Hetzjagd
- Im Zentrum steht ein 44 Jahre alter Mann aus Karlsruhe, gegen den die Gruppe jahrelang vorgegangen sein soll
- Den Verdächtigen werden Online-Straftaten im Namen des Mannes und die Beschädigung seines Wohnhauses vorgeworfen
Kommentare (0)