Volkswagen hat in Deutschland Tarifverträge gekündigt und damit einen neuen Konflikt mit der Gewerkschaft ausgelöst. Nach Angaben des Unternehmens müssen verschiedene Regelungen angesichts der aktuellen Lage angepasst werden. Welche Verträge genau betroffen sind und welche konkreten Änderungen Volkswagen anstrebt, ist bislang nicht bekannt.
Die Kündigung markiert den Beginn eines tarifpolitischen Streits zwischen dem Autobauer und der Arbeitnehmerseite. Aus Sicht von Volkswagen sind die bisherigen Vereinbarungen offenbar nicht mehr ausreichend auf die gegenwärtigen Bedingungen ausgerichtet. Nähere Angaben zu den wirtschaftlichen oder betrieblichen Gründen machte die vorliegende Meldung jedoch nicht.
Die Gewerkschaft weist das Vorgehen zurück und bewertet die Entscheidung als schweren Affront gegenüber der Belegschaft. Sie spricht von einem „üblen Foul“ und signalisiert damit eine deutliche Konfrontation mit dem Unternehmen. Welche weiteren Schritte die Arbeitnehmervertretung plant, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Offen ist auch, auf welche Volkswagen-Standorte sich die Kündigungen beziehen. Der genaue Standort wird nicht genannt. Ebenso liegen bislang keine Angaben dazu vor, wann neue Verhandlungen beginnen sollen oder welche Auswirkungen die Entscheidung auf die Beschäftigten haben könnte.
Mit der Aufkündigung der Tarifverträge stehen die bisherigen Regelungen grundsätzlich zur Überprüfung. Für die Beschäftigten und das Unternehmen dürfte damit eine Phase neuer Verhandlungen beginnen. Zu möglichen Ergebnissen oder einem Zeitplan gibt es derzeit keine bestätigten Informationen.
Das berichtete zuerst DER STANDARD.
Kurz zusammengefasst
- Volkswagen hat in Deutschland Tarifverträge gekündigt und damit einen neuen Konflikt mit der Gewerkschaft ausgelöst
- Die Gewerkschaft weist die Kündigung zurück und bezeichnet sie als „übles Foul“ gegenüber der Belegschaft
- Unklar bleibt, welche Verträge und Standorte betroffen sind und wann neue Verhandlungen beginnen
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