In Durban haben am Mittwoch Hunderte Südafrikaner gegen undokumentierte Einwanderung protestiert. Die Demonstrationen standen im Zusammenhang mit einer landesweiten Aktion der Gruppe March and March, die in mehreren Provinzen Südafrikas Kundgebungen organisiert hatte.
Die Bewegung richtet sich gegen Menschen, die sich nach ihrer Darstellung ohne gültigen Aufenthaltsstatus im Land befinden. March and March hatte den 30. September als Frist genannt, bis zu der undokumentierte Einwanderer Südafrika verlassen sollten. Ob und wie diese Forderung umgesetzt werden soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Die Kundgebungen fanden vor dem Hintergrund sozialer Spannungen im Zusammenhang mit Migration statt. Genauere Angaben zur Zahl der Teilnehmer in Durban sowie zu möglichen Zwischenfällen oder Reaktionen der Behörden liegen bislang nicht vor. Auch ist nicht bekannt, ob es bei den Protesten zu Festnahmen oder Verletzten kam.
Die Aktion beschränkte sich nach Angaben der Quelle nicht auf Durban, sondern erfasste mehrere Provinzen des Landes. Weitere Einzelheiten zu den Demonstrationen und zu den Forderungen der Gruppe wurden zunächst nicht mitgeteilt.
Das berichtete zuerst Africanews.
Kurz zusammengefasst
- Am Mittwoch protestierten in Durban Hunderte Südafrikaner gegen undokumentierte Einwanderung
- Die Kundgebungen waren Teil einer landesweiten Aktion der Gruppe March and March in mehreren Provinzen
- March and March nannte den 30. September als Frist für den Weggang undokumentierter Einwanderer
Kommentare (0)