Die iranische Gefangene Mahboubeh Shahbani hat aus dem Gefängnis internationale Hilfe erbeten. Sie war im Zusammenhang mit früheren Protesten im Iran zum Tode verurteilt worden und appelliert nun an die internationale Gemeinschaft, sich für die Rettung ihres Lebens einzusetzen.
Der Fall steht nach vorliegenden Angaben in einem größeren Zusammenhang. Im Iran nehmen demnach Hinrichtungen zu, die mit Protesten in Verbindung gebracht werden. Shahbanis Appell macht damit auf die anhaltende Gefahr für Menschen aufmerksam, die wegen ihrer Beteiligung an Protesten oder im Zusammenhang mit diesen Verfahren verfolgt werden.
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01.10.2026Nähere Angaben zu dem gegen Shahbani ergangenen Urteil, zum Zeitpunkt der Verurteilung oder zu den konkreten Vorwürfen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch ist nicht bekannt, welche internationalen Stellen sie mit ihrem Aufruf unmittelbar erreichen will oder ob bereits Reaktionen auf ihre Bitte erfolgt sind.
Die Angaben lassen zugleich offen, wie viele Menschen derzeit im Iran wegen protestbezogener Verfahren von einer Hinrichtung bedroht sind. Fest steht nach der vorliegenden Meldung jedoch, dass Shahbani aus der Haft heraus eine Intervention von außen fordert und ihr Leben nach dem Todesurteil in Gefahr ist.
Der Fall fällt in eine Phase, in der die Anwendung der Todesstrafe im Zusammenhang mit Protesten im Iran international kritisch beobachtet wird. Konkrete Informationen über das weitere Vorgehen der iranischen Behörden oder einen möglichen Vollstreckungstermin gibt es bislang nicht.
Über den Appell von Mahboubeh Shahbani berichtete zuerst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Die iranische Gefangene Mahboubeh Shahbani bittet aus dem Gefängnis international um Hilfe gegen ihr Todesurteil
- Das Todesurteil steht im Zusammenhang mit früheren Protesten im Iran
- Nach vorliegenden Angaben nehmen im Iran Hinrichtungen mit Protestbezug zu; ein Vollstreckungstermin ist nicht bekannt
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