Die extreme Trockenheit in der Schweiz hat den Rhein bei der Insel Werd im Kanton Thurgau so stark zurückgehen lassen, dass die Insel derzeit mit dem Festland verbunden ist. Zwischen Werd und dem Ufer führt der niedrige Wasserstand dazu, dass der Rhein seine trennende Wirkung an dieser Stelle verliert.
Am Mittwoch wurde am Messpunkt Stein am Rhein der niedrigste Rheinpegel seit Beginn der Aufzeichnungen registriert. Wie weit der Wasserstand dabei konkret gesunken ist, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch ein genauer Zeitpunkt, zu dem sich die Situation wieder ändern könnte, ist bislang nicht bekannt.
Die Insel Werd liegt nahe Eschenz im Kanton Thurgau. Unter normalen Bedingungen trennt der Rhein das Eiland vom Festland. Durch den außergewöhnlich niedrigen Wasserstand ist diese Trennung derzeit nicht mehr vollständig gegeben. Die Verbindung macht die Folgen der anhaltenden Trockenheit an dem regional bekannten Ort unmittelbar sichtbar.
Der gemeldete Tiefststand bezieht sich auf den Pegel bei Stein am Rhein und damit auf einen Messpunkt in der Umgebung der Insel. Genauere Angaben zu den Auswirkungen des niedrigen Wasserstands auf die Insel oder zur weiteren Entwicklung des Rheinpegels liegen bislang nicht vor.
Die Schweiz leidet weiterhin unter extremer Trockenheit. Der Zustand des Flusses bei Werd ist ein sichtbares Ergebnis der geringen Wasserführung. Ob der Rheinpegel in den kommenden Tagen weiter sinkt oder sich erholt, lässt sich auf Grundlage der vorliegenden Informationen nicht beurteilen.
Über die ungewöhnliche Situation an der Insel Werd berichtete zuerst Blick.
Kurz zusammengefasst
- Extreme Trockenheit hat den Rhein bei der Insel Werd so weit sinken lassen, dass sie derzeit mit dem Festland verbunden ist
- Am Mittwoch wurde am Messpunkt Stein am Rhein der niedrigste Rheinpegel seit Beginn der Aufzeichnungen registriert
- Unklar ist, wie stark der Pegel konkret sank und wann sich die Situation an der Insel wieder ändern könnte
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