Nach bewaffneten Vorfällen in Huité im guatemaltekischen Departamento Zacapa soll eine Untersuchungskommission die Ereignisse aufklären. Präsident Bernardo Arévalo bestätigte nach Angaben aus Guatemala die Beteiligung der Armee und ordnete an, die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.
Die Kommission soll den bisherigen Angaben zufolge die Geschehnisse in der Gemeinde untersuchen und die maßgeblichen Informationen zusammentragen. Welche Behörden oder Personen ihr angehören, ist bislang nicht bekannt. Ebenso liegen keine genaueren Angaben dazu vor, wann sich die Vorfälle ereigneten, wie sie abliefen oder ob es Verletzte und Tote gab.
Mit der angekündigten Weiterleitung an das Ministerio Público, die guatemaltekische Staatsanwaltschaft, soll die Untersuchung eine Grundlage für weitere rechtliche Schritte schaffen. Ob bereits Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen oder welche konkreten Vorwürfe geprüft werden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Die Bestätigung der militärischen Beteiligung benennt nach den vorliegenden Informationen noch nicht die genaue Rolle der Streitkräfte. Unklar ist daher auch, ob Soldaten an einem Einsatz beteiligt waren oder in anderer Form mit dem Geschehen in Verbindung standen. Genauere Angaben zu den Hintergründen und zum weiteren Ablauf der Untersuchung liegen bislang nicht vor.
Huité liegt im Departamento Zacapa im Osten Guatemalas. Der Präsident kündigte an, die Ergebnisse der eingesetzten Kommission an die Staatsanwaltschaft zu übergeben. Damit soll der Vorgang zunächst offiziell dokumentiert und einer strafrechtlichen Prüfung zugänglich gemacht werden.
Das berichtete zuerst Prensa Libre Guatemala.
Kurz zusammengefasst
- Präsident Bernardo Arévalo setzte nach bewaffneten Vorfällen in Huité eine Untersuchungskommission ein
- Die Kommission soll die Ereignisse aufklären; Zeitpunkt, Ablauf und mögliche Opfer sind bislang unbekannt
- Arévalo bestätigte eine militärische Beteiligung und will die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft weiterleiten
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