Die guatemaltekische Behörde Gobernación untersucht, ob drei von sechs bewaffneten Angriffen am Dienstag, dem 29. September, miteinander abgestimmt gewesen sein könnten. Anlass für die Prüfung ist nach Angaben der Behörde ein atypisches Muster der Gewalt. Nähere Einzelheiten zu den Taten oder möglichen Zusammenhängen wurden zunächst nicht genannt.
Die sechs Angriffe wurden nach den vorliegenden Informationen am selben Tag in Guatemala registriert. Bei der Bewertung der Ereignisse geht Gobernación davon aus, dass zumindest drei der Fälle möglicherweise koordiniert waren. Ob es sich dabei um eine zeitliche, örtliche oder organisatorische Verbindung handeln könnte, ist bislang offen.
Auch zu den genauen Tatorten liegen keine Angaben vor. Unklar ist zudem, ob es Verletzte oder Tote gab, welche Waffen eingesetzt wurden und ob bereits Verdächtige identifiziert oder festgenommen worden sind. Ebenso wurden keine Informationen zu einem möglichen Motiv veröffentlicht. Die Behörde befindet sich nach eigener Darstellung noch in der Untersuchungsphase.
Die Prüfung soll klären, ob die auffällige Häufung der Vorfälle auf eine abgestimmte Vorgehensweise hindeutet oder ob die Angriffe unabhängig voneinander erfolgten. Aus der bisherigen Mitteilung lässt sich daher noch keine abschließende Bewertung der Sicherheitslage oder der Verantwortlichen ableiten. Weitere Angaben zum Stand der Ermittlungen liegen bislang nicht vor.
Über die Untersuchung und die Einschätzung eines möglichen Zusammenhangs berichtete zuerst Prensa Libre Guatemala unter dem Quellen-Handle @PrensaLibre.
Kurz zusammengefasst
- Guatemalas Behörde Gobernación untersucht sechs bewaffnete Angriffe vom 29. September
- Mindestens drei der Angriffe könnten wegen eines atypischen Gewaltmusters abgestimmt gewesen sein
- Tatorte, mögliche Opfer, Motive und Verdächtige sind bislang nicht bekannt
Kommentare (0)