Die Innenminister der Europäischen Union beraten in Luxemburg über die weitere Zusammenarbeit bei Abschiebungen. Auf der Tagesordnung steht außerdem die Lage in Ceuta. Auch sogenannte Return Hubs außerhalb der EU sollen Thema des Treffens sein.
Bei den Gesprächen geht es damit um zentrale Fragen der europäischen Migrations- und Asylpolitik. Die Minister wollen sich unter anderem mit der Umsetzung von Abschiebungen befassen. Genauere Angaben zu den geplanten Beratungen oder möglichen Beschlüssen liegen bislang nicht vor.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der spanischen Stadt Ceuta. Der EU-Innenministerrat will nach vorliegenden Informationen über die dortige Situation sprechen. Ceuta liegt an der nordafrikanischen Küste und ist Teil Spaniens. Welche konkreten Aspekte der Lage in den Gesprächen im Mittelpunkt stehen, wurde zunächst nicht näher erläutert.
Ein weiteres Thema sind sogenannte Return Hubs. Dabei handelt es sich um Einrichtungen außerhalb der Europäischen Union, die im Zusammenhang mit der Rückführung von Menschen stehen, deren Aufenthalt in der EU nicht vorgesehen ist. Auch der deutsche Bundesinnenminister befürwortet solche Zentren. Einzelheiten zu möglichen Standorten, ihrer Ausgestaltung oder dem Zeitplan wurden nicht genannt.
Die Beratungen finden in Luxemburg statt. Ob die EU-Innenminister am Ende konkrete Vereinbarungen treffen oder lediglich ihre Positionen austauschen, ist derzeit offen. Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Sitzung liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst die Tagesschau.
Kurz zusammengefasst
- Die EU-Innenminister beraten in Luxemburg über die weitere Zusammenarbeit bei Abschiebungen
- Auf der Tagesordnung steht die Situation in der spanischen Stadt Ceuta an der nordafrikanischen Küste
- Thema sind auch Return Hubs außerhalb der EU für die Rückführung ausreisepflichtiger Menschen
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