Die Zahl der gemeldeten Diskriminierungsfälle in der österreichischen Privatwirtschaft ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich gestiegen. Auch bei den Anfragen an die Gleichbehandlungsanwaltschaft wurde ein Zuwachs verzeichnet. Die Behörde sieht deshalb Bedarf für eine deutliche personelle Aufstockung.
Nach Angaben aus dem Gleichbehandlungsbericht für die Privatwirtschaft bearbeitete die Gleichbehandlungsanwaltschaft in den Jahren 2024 und 2025 insgesamt 9.268 Anfragen. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren entspricht das einem Anstieg von 31 Prozent. Die Zahl der Diskriminierungsfälle nahm im selben Vergleichszeitraum um 33 Prozent zu.
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01.10.2026Der Bericht bezieht sich auf die Privatwirtschaft in Österreich und erfasst damit Fälle und Anfragen aus dem gesamten Land. Genauere Angaben dazu, wie viele Diskriminierungsfälle insgesamt bearbeitet wurden oder in welchen Bereichen sie auftraten, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Anstieg betrifft sowohl die Nachfrage nach Beratung als auch die Zahl der gemeldeten Fälle. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft fordert angesichts dieser Entwicklung eine deutliche Verstärkung ihrer personellen Kapazitäten. Damit soll der gestiegene Arbeitsaufwand bewältigt werden können.
Die Angaben stammen aus dem Gleichbehandlungsbericht für die Privatwirtschaft. Das berichteten zuerst die Salzburger Nachrichten.
Kurz zusammengefasst
- In Österreichs Privatwirtschaft stieg die Zahl gemeldeter Diskriminierungsfälle binnen zwei Jahren um 33 Prozent
- Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bearbeitete 2024 und 2025 insgesamt 9.268 Anfragen, 31 Prozent mehr als zuvor
- Wegen des gestiegenen Arbeitsaufwands fordert die Behörde eine deutliche personelle Verstärkung
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