In Ost-Ghuta nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus ist nach Angaben staatlicher syrischer Medien eine Gaspipeline explodiert. Die Detonation ereignete sich demnach am späten Mittwochabend und löste in der Nähe des Kraftwerks Tishrin einen Großbrand aus.
Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtete von einer Explosion an einer Pipeline nahe dem Kraftwerk. Genauere Angaben zu möglichen Todesopfern, Verletzten oder den Schäden an der Infrastruktur liegen bislang nicht vor. Auch die Ursache der Explosion ist nach den vorliegenden Informationen nicht abschließend geklärt.
Der Vorfall ereignete sich zwei Tage nach einem Sabotageakt an einer Pipeline im Osten Syriens. Ob zwischen den Ereignissen ein Zusammenhang besteht, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor. Hinweise auf Verantwortliche oder nähere Umstände des mutmaßlichen Sabotageakts wurden ebenfalls nicht genannt.
Ost-Ghuta liegt östlich von Damaskus. Das betroffene Kraftwerk Tishrin wurde in den Berichten als Orientierungspunkt für den Ort der Explosion genannt. Weitere Informationen zum Ausmaß des Brandes oder zu möglichen Maßnahmen vor Ort liegen derzeit nicht vor.
Über die erneute Explosion berichtete zunächst die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana; die Salzburger Nachrichten griffen die Meldung auf.
Kurz zusammengefasst
- In Ost-Ghuta nahe Damaskus explodierte laut Sana am späten Mittwochabend eine Gaspipeline
- Die Detonation löste nahe dem Kraftwerk Tishrin einen Großbrand aus
- Ursache, Schäden sowie mögliche Tote und Verletzte sind ungeklärt; ein Zusammenhang mit einem Sabotageakt bleibt offen
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