Volkswagen will seine Entwicklung beim autonomen Fahren offenbar gemeinsam mit dem britischen Start-up Wayve vorantreiben. Nach Informationen des „Spiegel“ hat sich der Wolfsburger Autokonzern für Wayve als starken Technologiepartner entschieden und damit Nvidia nicht berücksichtigt.
Volkswagen steht beim autonomen Fahren unter Druck, technologisch aufzuholen. Die Wahl eines externen Partners soll dabei helfen, die nötigen Fähigkeiten schneller auszubauen. Wayve ist ein britisches Start-up, das sich auf Technologien für autonomes Fahren konzentriert. Genauere Angaben zu den geplanten Projekten, zum Umfang der Zusammenarbeit oder zu einem möglichen Zeitplan liegen bislang nicht vor.
Die Entscheidung fällt dem Bericht zufolge vor dem Hintergrund eines internen Machtkampfs bei Volkswagen. Dabei geht es um die technologische Ausrichtung des Konzerns und die Frage, mit welchen Partnern und Ansätzen der Autobauer seine Zukunft im Bereich autonomer Fahrzeuge gestalten will.
Auch über die Gründe für die Abkehr von Nvidia sind bislang keine weiteren Einzelheiten bekannt. Unklar ist damit unter anderem, ob Volkswagen bereits konkrete Vereinbarungen mit Wayve getroffen hat oder in welchem Stadium sich die Gespräche befinden. Eine offizielle Einordnung des Konzerns zu den Einzelheiten der Entscheidung liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Volkswagen hat seinen Hauptsitz in Wolfsburg. Die Entscheidung für Wayve könnte dort eine wichtige Weichenstellung für die weitere technologische Strategie des Autobauers markieren. Das berichtete zuerst der „Spiegel“.
Kurz zusammengefasst
- Volkswagen will laut „Spiegel“ beim autonomen Fahren mit dem britischen Start-up Wayve vorankommen
- Mit der Wahl von Wayve soll Volkswagen den technologischen Rückstand beim autonomen Fahren schneller aufholen
- Details zu Projekten, Zeitplan und Vereinbarungen sind ebenso offen wie die Gründe für die Abkehr von Nvidia
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