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Schweizer Gletscher verlieren 5,5 Prozent ihrer Eismasse

Am Rhonegletscher im Wallis beobachten Schweizer Wissenschaftler einen außergewöhnlich starken Eisverlust. Hitzeperioden und ein trockener Winter haben zum zweitstärksten Gletscherschwund in der Schweiz seit Beginn der Aufzeichnungen beigetragen.

Schweizer Gletscher verlieren 5,5 Prozent ihrer Eismasse
Foto: JoshuaWoroniecki · Pixabay
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Die Schweizer Gletscher haben nach Angaben von Wissenschaftlern in kurzer Zeit 5,5 Prozent ihrer Eismasse verloren. Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung am Rhonegletscher im Wallis. Dort wurde ein außergewöhnlich starker Rückgang festgestellt, der als zweitgrößter Gletscherschwund in der Schweiz seit Beginn der Aufzeichnungen eingestuft wird.

Als wesentliche Faktoren werden mehrere Hitzeperioden sowie ein trockener Winter genannt. Dadurch standen den Gletschern offenbar weniger Schnee- und Wasserreserven zur Verfügung. Der fehlende Winterschnee kann die Eisflächen während der warmen Monate weniger vor der Sonneneinstrahlung schützen und den Verlust von Eismasse begünstigen.

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Der Rhonegletscher gehört zu den betroffenen Schweizer Gletschergebieten, an denen sich die Folgen der Erwärmung besonders sichtbar zeigen. Die nun gemeldete Entwicklung verdeutlicht, wie stark Wetterbedingungen wie anhaltende Wärme und geringe Niederschläge den Zustand der Gletscher beeinflussen können. Genauere Angaben zum Zeitraum der Messungen und zu den langfristigen Folgen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Der Verlust von 5,5 Prozent stellt den Angaben zufolge den zweitstärksten Rückgang in der Geschichte der Schweizer Messungen dar. Damit reiht sich die aktuelle Entwicklung in eine Reihe ungewöhnlich starker Schmelzereignisse ein. Ob der Rhonegletscher und andere Schweizer Gletscher ihre Eismasse in den kommenden Jahren in ähnlichem Umfang verlieren werden, lässt sich auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht beurteilen.

Über den starken Eisverlust berichtete zuerst Euronews.

Kurz zusammengefasst

  • Schweizer Gletscher verloren laut Wissenschaftlern in kurzer Zeit 5,5 Prozent ihrer Eismasse
  • Am Rhonegletscher wurde der zweitgrößte Gletscherschwund seit Beginn der Schweizer Aufzeichnungen festgestellt
  • Mehrere Hitzeperioden und ein trockener Winter verringerten Schnee- und Wasserreserven und begünstigten den Eisverlust
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