Bei der geplanten Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit zeichnet sich offenbar eine mögliche Personalentscheidung für die Führung des Frankfurter Geldhauses ab. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll Michael Diederich, der frühere Chef der HypoVereinsbank (HVB), als Wunschkandidat für die Spitze der Commerzbank im Gespräch sein.
Unicredit wartet dem Bericht zufolge weiterhin auf erforderliche Genehmigungen, um die Kontrolle über die Commerzbank zu übernehmen. Die Personalüberlegung steht damit im Zusammenhang mit einem möglichen nächsten Schritt bei der geplanten Transaktion. Ob Diederich tatsächlich eine Führungsrolle bei der Commerzbank übernehmen soll und welche konkrete Position dabei vorgesehen wäre, ist bislang nicht abschließend bestätigt.
Diederich war zuvor an der Spitze der HVB tätig. Die HypoVereinsbank gehört zur Unicredit-Gruppe. Weitere Angaben zu einem möglichen Zeitplan, zu den erforderlichen Genehmigungen oder zu den Bedingungen einer künftigen Führung der Commerzbank liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Übernahme ist damit weiterhin von den noch ausstehenden Freigaben abhängig. Bis zu deren Erteilung bleibt offen, ob und in welcher Form Unicredit ihre Pläne für die Commerzbank umsetzen kann. Das berichtete zuerst die Süddeutsche Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Michael Diederich gilt laut Süddeutscher Zeitung als Wunschkandidat für die Spitze der Commerzbank
- Unicredit wartet noch auf erforderliche Genehmigungen für die geplante Übernahme der Commerzbank
- Offen ist, ob Diederich tatsächlich eine Führungsrolle übernimmt und welche Position vorgesehen wäre
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